Die Vereinsgeschichte

Die Enstehungsgeschichte

Der SVK verdankt seine Entstehung vielen Fussballbegeisterten, die bereits in den 20er und 30er Jahren dem runden Leder nachjagten. In dieser Zeit wurde bereits gespielt, ohne das der Verein offiziell angemeldet war. Anfang der 30er Jahre wurde mit dem Bau des alten Waldsportplatzes begonnen. Eine Mühsame Arbeit wenn man bedenkt, daß nur Hacke und Schaufel als Arbeitsgerät zur Verfügung standen. Mit dem Bau des Sportplatzes war gleichzeitig der Grundstein für den späteren SV Kölschhausen gelegt, der dann 1940 inmitten der Kriegswirren aus der Taufe gehoben wurde. Unter der Leitung von Hugo Pitz und den Jugendlichen die noch nicht zu den Waffen gerufen waren, wurde der Spielbetrieb aufgenommen. Die Begeisterung war riesengroß, zumal bereits im ersten Spieljahr die Vize-Bannmeisterschaft in Gießen errungen wurde. Der tobende Krieg riß immer größere Lücken in den noch jungen Verein, der nur mit Hilfe auswärtiger Spieler und dem Zusammenschluß mit Klein-Altenstädeten den Spielbetrieb notdürftig aufrechterhalten konnte. Gegen Ende des Krieges kam der Spielbetrieb allerdings ganz zum Erliegen. Der Krieg hatte in unseren Verein große Lücken gerissen. Trotzdem konnte bereits 1946 unter der Leitung von Wilhelm Kraft und Karl Göring der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden und bereits nach kurzer Zeit ein beachtliches spielerisches Niveau erreicht werden. Die Not der Nachkriegsjahre machte die jungen Leute des Vereins erfinderisch. Um die finanziellen Schwierigkeiten meistern zu können, wurde kurzerhand eine Laienspielgruppe gegründet, die das Stück " Der Bajazzo" mit großem Erfolg auf den Lempdörfern und darüberhinaus aufführte und so Geld , das für Trikots und Bälle dringend gebraucht wurde, einspielte. Nach der Währungsreform 1948 machte sich auch in unserem Verein der Aufschwung bemerkbar. Unter Vorsitz von Fritz Freund wurde mit wechselndem Erfolg an den Meisterschaftsspielen teilgenommen. Als dann in den Jahren 1951/52 Nachbargemeinden eigene Mannschaften gründeten bzw heimische Spieler abwanderten, kam der Spielbetrieb 1952 zum Erliegen. Der Lehrer Erich Dobert war es, der im Jahr 1956 einen neuen Anfang machte. Er verstsnd es, die Jugend des Dorfes für den Fußballsport zu begeistern und baute eine Schülermannschaft auf, die innerhalb kurzer Zeit stolze Erfolge zu verzeichnen hatte. Plötzlich  war auch der Sportgeist bei den Senioren wieder geweckt und unter Vorsitz von Arnold Tröster nahmen eine 1. und 2. Seniorenmannschaft im Spieljahr 1957/58 den Spielbetrieb wieder auf. Bereits in der Meisterschaftsrunde 1960/ 61 wurde mit nur einem Punkt Rückstand die Vizemeisterschaft erreicht und der Aufstieg  in die A- Klasse nur knapp verfehlt. In den folgenden Jahren wechselten sich Fritz Nell, Alfred Neuweger, Fred Hess, Heinrich Kräuter und Arnold Tröster als Vorsitzende ab. Aushängeschild in diesen Jahren war war aber nach wie vor die Schüler-bzw. Jugendmannschaft, die selbst Mannschaften größerer Vereine nicht zu fürchten brauchte. Die Jugendarbeit, die von Erich Dobert begonnen und von Arnold Tröster weitergeführt wurde, trug in den darauffolgenden Jahren gute Früchte. 1965 wurde das 25.jährige Jubiläum gefeiert. Der junge Vorstand mit Gustav Auerbach, Horst Gelzenleuchter, Jürgen Pfaff und Herbert Hedbabny arrangierten mit wenig finanziellen Mitteln ein Fest, das weit über die Grenzen des Dorfes großen Abklang und Beachtung fand. Das Fest trug nicht nur dazu bei die Kasse etwas aufzufrischen, auch in sportlicher Hinsicht tat sich in den nächsten Jahren einiges. Die junge 1. Seniorenmannschaft, die sich der eigenen Jugend gebidet hatte, erreichte im Jahr 1968/69 den Aufstieg in die A-Klasse Wetzlar-Oberlahn. Im gleichen Jahr löste Walter Pitz Gustav Auerbach als 1. Vorsitzenden ab. Er begleitete sein Amt mit großem Engagment, mußte aber aus gesundheitlichen Gründen nach zwei Jahren an Edwin Gelzenleuchter abgeben, der dieses Amt bis 1991 inne hatte. Während dieser Zeit wurde er von seinem Bruder Horst Gelzenleuchter in mehreren Positionen innerhalb des Vorstands unterstützt.

Die Ära Edwin Gelzenleuchter (1969-91) hat die Vorstandsarbeit in Sachen Kontinuität nachhaltig geprägt. Seit 1991 konnten die meisten und wichtigsten Vorstandsämter langfristig besetzt werden. So besteht der geschäftsführende Vorstand seit dieser Zeit aus nahezu demselben Personenkreis ( A. Herr, B. Herbel, L. Mischke), wobei  mit einem Ämtertausch sparsam umgegangen wurde. Da man mittlerweile einen kompetenten Spielausschuß bilden konnte, wird man künftig auf eine junge, aber auch erfahrene Vereinsführung bauen können.


Vereinsleben
Als wichtigste Veranstaltungen der letzten Jahre haben sich neben dem Spielbetrieb unser Schlachtfest ("Zwischen den Jahren") und die Weihnachtsfeier im DGH herauskristallisiert. Weitere Veranstaltungen wie Rockabende, Preisskat und das im Kreis einmalige Wochenendturnier fanden nur unregelmäßig statt. Das Sportheim wurde seit 1993 mehrmals renoviert und umgestaltet, wofür man im Laufe der Jahre ca. 60.000 € aufwenden mußte. Nach einer Stagnation bei der Nutzung der Gaststätte nach dem Trainings- betrieb sowie bei den Vermietungen, geht es seit einem Jahr wieder aufwärts. Grund dafür dürfte allerdings die Tatsache sein, daß sich unsere Senioren und Ex-Fußballer/Vorstandsmitglieder wieder aktiv in den Verein einbringen und nicht nur donnerstags nach dem Training die Gaststätte besuchen, sondern auch tatkräftig bei der Pflege der Anlage helfen.


Seit 2008 hat der Verein eine eigene Homepage, auf der wir alle aktuellen Geschehnisse im und um den Verein einschließlich Spielbetrieb darstellen wollen
Spielbetrieb

Die I. Mannschaft gehört zurzeit der B-Klasse WZ Nord an. Nach 2 Jahren Bezirksliga (ab 1992) sowie 3 Jahren A-Liga konnte man den Durchmarsch in die Bedeutungslosigkeit stoppen und schaffte zunächst 2001 wieder den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Nach dem man sich 5 Jahre dort behaupten konnte , wollten einige Verbandsfunktionäre wieder einmal die Spielklassen neu strukturieren, was schließlich dazu führte, dass sich der SVK in der B-Klasse wiederfand, obwohl man nach den sonst üblichen Regularien den sportlichen Klassenerhalt eigentlich geschafft hatte. In den letzten drei Jahren belegte die mittlerweile stark verjüngte Mannschaft jeweils vordere Plätze, doch zum Aufstieg reichte es da noch nicht. Dies sollte 2010 der Fall sein, als man sich mit nur einer Saisonniederlage die Meisterschaft sicherte. 2011 musste man jedoch wieder den Abstieg hinnehmen, da man unglücklich in die Relegation rutschte und dort scheiterte.


Jugendarbeit
Die allseits beschworene und existentielle Jugendarbeit kann auch gegenwärtig nur partiell betrieben werden. Es war schon immer eine Fehleinschätzung in kleinen Vereinen/Dörfern könne man Nachwuchs betreuung wie in den großen organisieren. Die Zeit der geburtenstarken Jahrgänge, von denen alle Buben Fußballinteresse zeigten, ist entgültig vorbei. Improvisation ist gefragt, d.h. es müssen Spielgemeinschaften gebildet werden oder Jugendliche bei Nachbarvereinen "geparkt" werden. In den letzten Jahren ist es dem SVK gelungen, junge Männer, die im kritischen Alter von 16-18 Jahren dem Fußball abgeschworen hatten, wieder zurückzugewinnen. Sollte der positive Trend anhalten, wäre die Zukunft des Vereins - unabhängig vom Spielniveau - für die nächsten 10 Jahre gesichert.

1957    Der Spielbetrieb wird mit einer I. u. II. Mannschaft wieder aufgenommen
1961     Vizemeisterschaft B-Klasse Wetzlar
1969     Aufstieg in die A-Klasse WZ/Oberlahn
1971     Abstieg
1972     Wiederaufstieg und Bau des vereinseigenen Sportheims
1975     Abstieg in die B-Klasse WZ
1980     Zum 40-jährigen Jubiläum Aufstieg in die A-Klasse
1981     Abstieg und Bildung einer Spielgemeinschaft mit Dreisbach
1982     Gründung einer Damengymnastikgruppe
1983     Auflösung der Spielgemeinschaft
1985     Einweihung des neuen Rasensportplatzes
1992     Aufstieg in die Bezirksklasse WZ/Oberlahn
1993     Renovierung und Umbau des Sportheims
1994     Abstieg in die A-Klasse. Gymnastikgruppe stellt Aktivitäten ein.
1997     Abstieg in die B-Klasse Wetzlar Nord
2001     Aufstieg in die A-Klasse WZ
2006     Neuordnung der Klassen - dadurch "Abstieg" in die B-Klasse WZ
2010     Aufstieg in die A-Klasse WZ
2011     Abstieg in die B-Klasse Wetzlar Nord